Sontag, 26.Dezember

08:23



Das war alles für dich. Immer und all die Zeit. War das unsere Zeit. Ich taste den weichen Boden unter mir ab, höre immer wieder ein leises Rauschen. Ich bin gegangen und bin noch hier. Ich fühle mehr als einen Herzschlag und im nächsten Moment weniger als jemals zuvor. Ich weine eine süße Träne nach der anderen in ein bitteres Stofftaschentuch, ich fühle deine Lippen auf meinen das erste Mal wie früher, ich zittere und verschütte den Tee.
Ich öffne den Schoß und wünschte mir deine kratzigen Wangen ans Knie, verfehle mit jedem Handstreichen meinen tiefsten Punkt der immer nur deine Nähe kannte. Ich schlafe tagelang und meeretief. Halte mich an jedem weichen Kuss von dir fest, versuche alles wieder auferstehen zu lassen, was gar nichts mehr ist. Ziehe aus allem die vollste Liebe die man nur suchen kann, empfinde mehr als tausend Papierflieger gleichzeitig fliegen könnten und stehe dabei inmitten der Wälder. Manchmal lässt du mich stehen ohne zurück zu blicken und vergisst dabei, dass wir einen ganzen Weg lang zusammen verlebt haben. Mit offenen Mündern und weiter Liebe, ein weiches Herz und dabei nur ganz wenig Poesie. Das macht mich kaputt, das macht mich so schwach.
Ich war mal so stark ich war mal so groß. Ich bin nur noch Schwarzweiß ohne Kontur, ich fühle den Regen und nicht den Sommer. Sag mir dass es ein gutes Gefühl ist, sag mir nicht das was ich weiß. Erzähl mir doch von den Wolken und dass alle mal dunkel und mal hell scheinen.
Erzähl mir all sowas. Aber erzähl mir nicht, wie groß wir mal waren.
(quelle:brokensilence)

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